Aktuelles  

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Informationen zum neuen Schuljahr des Kultusministeriums erhalten Sie mit folgendem Schreiben von Herrn Kultusminister Prof. Dr. Piazolo.

Denken Sie bitte an die Bestimmungen zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Schulgebäudes.

Wir wünschen einen guten Start ins neue Schuljahr!

Öffnungszeiten des Sekretariats

Mo - Do:

07:45 Uhr - 13:30 Uhr
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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Infomationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier. Auch der Landkreis Hof informiert tagesaktuell zum Corona-Virus auf auf seiner Homepage. Dort finden sich auch alle wichtigen Maßnahmen und Ansprechpartner zum Thema.

Hier finden Sie weitere Hilfe und Unterstützung: Beratungsangebote bei familiären, persönlichen, schulischen Krisen und finanziellen Notlagen

Formulare

Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund

   

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Stadtheimatpfleger als Experte im Distanzunterricht

Die bereits lange Zeit andauernde Corona- Pandemie stellt zunehmend sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte vor sehr hohe Anforderungen. Besonders schwierig ist der weitgehende Wegfall von Präsenzunterricht im Klassenzimmer zu bewältigen. Beim sogenannten „Homeschooling“ sitzen die Beteiligten jeder für sich allein zu Hause vor dem Bildschirm, was auf Dauer doch ermüdend sein kann.

Dass Distanzunterricht nicht nur Einschränkungen bedeuten muss, zeigten aktuell die Unterrichtsstunden im Fach Geschichte an der FOS/BOS Hof der Klassenstufen 12. Der Hofer Stadtheimatpfleger Leo Reichel referierte hierbei als Gast per Video-Konferenz, passend zur Unterrichtseinheit „Flucht und Vertreibung“, über die besonderen Herausforderungen, die in der Nachkriegszeit von 1945 bis in die sechziger Jahre an die Stadt Hof und ihre Bevölkerung gestellt wurden. Im Zuge der „Potsdamer Beschlüsse“ wurden über 12 Millionen Deutsche aus den ehemaligen Ostgebieten zwangsweise nach Deutschland ausgewiesen. Davon trafen allein in der Stadt Hof, die damals 42.000 Einwohner umfasste, zusätzlich rund 19.000 Heimatvertriebene ein, die untergebracht und versorgt werden mussten.

Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassenstufe zeigten sich am Thema besonders interessiert, da jeder Dritte von ihnen selbst von heimatvertriebenen Vorfahren in der Familie berichten konnte. Auch allgemeine Fragen zur Hofer Stadtgeschichte brannten den Schülern auf den Nägeln: Woher stammt der Name der Stadt Hof? Gab es eine Stadtmauer? Inwieweit zerstörte ein Brand die Stadt? Wovon leiten sich die Straßennamen her und weshalb führt der Stadtpark den Namen „Theresienstein“? Anhand von Zahlen und amüsanten Hofer „Gschichtla“ konnte Heimatpfleger Reichel den Wissensdurst der Schüler stillen und alle Fragen fundiert beantworten.

Das digitale Projekt wurde auch in der 11. Jahrgangsstufe durchgeführt mit dem Themenschwerpunkt „Hof im Nationalsozialismus“. Heimatpfleger Leo Reichel zeigte die dunklen Seiten dieser Zeit vor allem an konkreten Beispielen aus Franken und der Stadt Hof eindrucksvoll auf. Spürbar betroffen waren die interessierten Zuhörer trotz der digitalen Distanz zum Referenten über die heute nicht mehr nachvollziehbaren Gräueltaten gegenüber einzelnen Menschen oder gar ganzen Volksgruppen.

An die Schülerinnen und Schüler der BOS Hof richtete der Stadtheimatpfleger den mahnenden Appell, die rechtsstaatliche Demokratie in Deutschland als einziges wirksames Mittel gegen eine gesellschaftliche Radikalisierung anzuerkennen und zu leben.

   
© ALLROUNDER3

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