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Wettbewerb „Schicksale der jüdischen Hofer im Nationalsozialismus“

Die Stadt Hof betitelt sich gerne mit Slogans wie „in Bayern ganz oben“, stellt sich in Immobilienanzeigen als ein Ort dar, der „Wirtschaftszentrum, beliebte Einkaufsstadt, Hochschulstadt, Kulturstadt mit Theater und großer Veranstaltungshalle sowie bevorzugter Wohnstandtort“ sei und auch die eben erwähnte Fachhochschule wirbt in einem Videoportrait auf ihrer Website für die Stadt , indem sie dieser ein „attraktives und abwechslungsreiches Freizeitangebot und einen zumeist günstigen Lebensraum“ nachsagt.

Kurzum: Hof ist eine tolle Stadt. Hier fühlen sich die Menschen wohl, sie fühlen sich gar daheim!
ABER: ist das auch wirklich so und gilt das für alle Menschen: heute wie in vergangenen Zeiten?

Dieser Frage gingen im vergangenen Schuljahr neun Seminaristinnen und Seminaristen der 13. Klasse an der Beruflichen Oberschule Hof im Rahmen des Seminarfachs nach, nämlich indem sie sich unter der Leitung von Frau OStRin Anischin und Frau StRin Kleen, zunächst ganz allgemein fragten:
Ist Hof eine Heimat? oder Ist Hof vielleicht auch keine Heimat?

Eine dieser Schülerinnen war Veronica. Sie wollte damals unbedingt im Rahmen der eben vorgestelten Themafrage erforschen, ob Hof eine Heimat auch für Menschen mit jüdischem Glauben war – und ist.

Wir sind sehr stolz, dass ihre wirklich sehr gelungene Arbeit den Weg in einen tollen und beispielhaften Schülerwettbewerb gefunden hat. Zum Wettbewerb: „Schicksale der jüdischen Hofer im Nationalsozialismus“, steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ludwig Spaenle und wird im Auftrag der Hermann-und Bertl-Müller-Stiftung von der VHS organisiert.
Wir drücken Veronica für die Preisverleihung am 07.11.2019 die Daumen.

StRin Claudia Kleen

   
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