Aktuelles  

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Denken Sie bitte an die Bestimmungen aufgrund der aktuellen Warnstufe gelb innerhalb der Stadt Hof zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall auf dem Schulgelände und auch während des Unterrichts im Klassenzimmer.

Öffnungszeiten des Sekretariats

Montag bis Donnerstag 07:30 – 13:30 Uhr
und
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Freitag 07:30 – 13:00 Uhr

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Infomationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier. Auch der Landkreis Hof informiert ab sofort über den aktuellen Stand zum Corona-Virus auf einer eigens eingerichteten Seite auf seiner Homepage. Dort finden sich auch alle wichtigen Maßnahmen und Ansprechpartner zum Thema.

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Die Auswirkungen des stetig voranschreitenden Globalisierungsprozesses und der damit verbundene Wandel der einstmaligen Textilstadt Hof waren Ausgangspunkt einer Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler der Klasse 12TBL Berufsoberschule Hof.

In kaum einer anderen Region stellt sich der schwierige Umbruch von einer textilgeprägten Industriestadt des 18. / 19. Jahrhunderts zu einem vielfältigen Dienstleistungszentrum mit weltweiten Verbindungen so gravierend dar: Ab 1880 erlebte die Baumwollindustrie in Hof ein rasantes Wachstum bis zum Ersten Weltkrieg. Herausragende Ereignisse dieser Jahre waren die Gründung der Vogtländischen Baumwollspinnerei 1884 sowie die Entstehung der Spinnereien Koch 1894 und Neuhof 1896. Doch die einseitige Textilindustrie sollte nicht dauerhaft zum Selbstläufer werden. Die zunehmende Öffnung internationaler Märkte erwuchs durch die dort kostengünstigen Produktionsbedingungen zur nachhaltigen Bedrohung. Eine grundlegende Strukturkrise erfasste ab 1990 die Hofer Textilindustrie und zahlreiche Betriebe mussten schließen oder zumindest massiv Arbeitsplätze abbauen. Doch ist die Produktion von Textilien in unserer Region weiterhin durch innovative Unternehmen von großer Bedeutung.

Zentrales Thema des Schülerprojektes der Berufsoberschule Hof waren insofern neben den historischen Entwicklungen in der Textilstadt Hof auch die weltweiten Auswirkungen der Textilherstellung in Billiglohnländern sowie deren Missstände wie mangelhafte Arbeitssicherheit oder Ausbeutung und Kinderarbeit. Angeregt von einem Fachvortrag von Vertretern des modernen umweltbewussten Streetwear-Unternehmens „bleed“ (Helmbrechts) wurden die Schüler selbst kreativ. Ein ökologisch abbaubarer und unter fairen Bedingungen produzierter Stoffbeutel wurde mit ausdrucksstarken Motiven bedruckt. Das aktuelle Jahresmotto der FOS/BOS Hof „Stärkung des respektvollen Umgangs miteinander“ wurde dabei aufgegriffen. Zum Einen wird ökologische Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen durch die verwendeten Rohstoffe gesichert, zum anderen dienen die Tragetaschen als Anstoß zum Umdenken. Das Ethikunterrichtsprojekt wurde Dank der finanziellen Unterstützung der AOK Hof und der Speisekammer Töpen durchgeführt.

Die praktischen Stoffbeutel sind im Schulsekretariat der FOS/BOS am Hofer Schloßplatz jeweils für einen Unkostenbeitrag von 5 Euro erhältlich.

   
© ALLROUNDER

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