Aktuelles  

Anmeldung

Die Links zur Vervollständigung Ihrer bereits erfolgten Anmeldung finden Sie hier für die FOS und für die BOS.

Öffnungszeiten des Sekretariats

Mo - Do:

07:45 Uhr - 13:30 Uhr
14:00 Uhr - 15:30 Uhr

Fr: 07:45 Uhr - 13:00 Uhr

Aktuelles

Nach den Pfingstferien findet für alle Klassen Präsenzunterricht nach neuem Stundenplan statt. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Klassenleiter. Eine Teilnahme am Unterricht ist nur mit einem negativen Covid-19-Test möglich. (vgl. FAQ des Kultusministeriums)

Denken Sie bitte an die Bestimmungen zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Schulgebäudes, auch während des Unterrichts im Klassenzimmer. Auf dem Pausenhof wurde die Maskenpflicht aufgehoben.

  • Die fachpraktische Ausbildung findet grundsätzlich weiterhin in Betrieben und Einrichtungen statt, auch wenn sonst Distanz- oder Wechselunterricht stattfindet. Natürlich müssen die in den Betrieben und Einrichtungen geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden, um die Gesundheit aller zu schützen. Wenn seitens der Praktikumsbetriebe und Praktikumseinrichtungen eine Weiterbeschäftigung der Schülerinnen und Schüler pandemiebedingt nicht möglich ist oder begründete Bedenken bestehen wegen der Pandemie das Praktikum anzutreten, stellen die Schulen ein alternatives Angebot in Form eines Praktikums auf Distanz sicher.
  • Hier finden Sie weitere Hilfe und Unterstützung: Beratungsangebote bei familiären, persönlichen, schulischen Krisen und finanziellen Notlagen

Bleiben Sie alle gesund!

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Infomationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier. Auch der Landkreis Hof informiert tagesaktuell zum Corona-Virus auf auf seiner Homepage. Dort finden sich auch alle wichtigen Maßnahmen und Ansprechpartner zum Thema.

Formulare

Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund

   

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Im Rahmen des Rechtslehre Unterrichts begaben sich die drei Sozialklassen der 12. Jahrgangsstufe der Beruflichen Oberschule Hof am Donnerstag, den 5. März 2015, ins Hofer Amtsgericht. Begleitet wurden wir von Frau Tretter, Frau Kemnitzer und den beiden Referendarinnen Frau Hagen und Frau Feulner. Ziel war es, uns Schülern einen Theorie-Praxis-Bezug zu dem aktuellen Unterrichtsstoff im Fach Rechtslehre näher zu bringen. Die Schüler empfanden den Besuch verschiedener Gerichtsverfahren als sehr interessant, lehrreich und als eine willkommene Abwechslung zum theoretischen Schulunterricht. Denn Gesetze können manchmal sehr „trocken“ und schwer zu verstehen sein.

Uns standen fünf unterschiedliche Verfahren zur Auswahl: Eine große Verhandlung zu einer Einbruchsserie mit einem Schöffengericht, zwei Verkehrsdelikte, Betrunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung einer Amtsperson. Das Schöffengericht besteht aus einem Berufsrichter und zwei Laienrichtern, sogenannten Schöffen. Diese sind ehrenamtliche, ohne vorgeschriebene juristische Ausbildung eingesetzte Richter, die den Berufsrichter bei der Beurteilung und Verurteilung bestimmter Straftaten unterstützen, wie uns Richter Pürner erklärte. Auch die Vermögenssorge, welche wir mit dem BGB in der Schule erarbeitet haben, konnten wir Schüler mit zwei Verhandlungen verknüpfen, denn die jeweiligen Angeklagten hatten einen Betreuer an ihrer Seite. Ein Betreuer ist ein gesetzlicher Vertreter von Volljährigen, die für ihre eigenen Angelegenheiten nicht sorgen können und damit einer Betreuung bedürfen. Durch diese beiden Fälle haben wir auch erfahren, dass die Rechte von körperlich, geistig oder seelisch Behinderten im Laufe der Zeit durch die Verabschiedung des Vormundschaftsgerichts für Volljährige und die Einführung des Betreuungsrechts enorm gestärkt wurden. So wurde nach dem damaligen Recht ein Entmündigter weitgehend von seinem Vormund rechtlich vertreten, heute darf der Betreuer nach §1896 (2) Satz 1 BGB, nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist.                                                                                                                  

Zum Abschluss unseres Gerichtsbesuchs gab uns Richter Pürner noch das Anliegen mit auf den Weg, nicht Gefahr zu laufen, Gerichtsurteile, die wir beispielsweise in der Zeitung gelesen oder im Fernsehen gesehen haben, vorschnell zu beurteilen, denn wir als Außenstehende haben kein Hintergrundwissen über die Umstände des Falls und eventuelle Vorstrafen des Täters.

Durch den Vormittag im Gericht haben alle teilnehmenden Schüler neue Erfahrungen gesammelt, die sie für den weiteren Rechtslehreunterricht sicher gut gebrauchen können.

Anna Watzlawick, 12Sb

   
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