Aktuelles  

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Infomationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier. Auch der Landkreis Hof informiert ab sofort über den aktuellen Stand zum Corona-Virus auf einer eigens eingerichteten Seite auf seiner Homepage. Dort finden sich auch alle wichtigen Maßnahmen und Ansprechpartner zum Thema.

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Von Abenteuern der Jungpioniere bis zu Repressalien in Jugendwerkhöfen:
Die Klasse 11SA setzt sich intensiv mit dem Leben Jugendlicher in der DDR auseinander und folgt dafür einer Einladung der Stadt Plauen

„Es ist eine schöne Tradition, dass wir hier mit jungen Menschen eine spezielle Form der Städtepartnerschaft mit Hof leben“, äußerte die Kulturamtsmitarbeiterin der Stadt Plauen Steffi Behncke zum Auftakt des Workshops der Klasse 11SA der Hofer Fachoberschule unter Leitung von 0StRin Anne Geyer mit dem Diesterweg-Gymnasium im Rathaus Plauen.

Unter Mithilfe der Deutschen Gesellschaft ging es in diesem Jahr um das Thema „Jugend in der DDR“, womit eine langjährige Reihe von erfolgreichen gemeinsamen Projekttagen beider Schulen fortgesetzt wird.

Unvoreingenommen gingen die Jugendlichen beider Städte an das Thema heran. Ohne eigene Erfahrungen mit der Zeit des geteilten Deutschlands und den damit verbundenen Emotionen zu haben, zeigten sich die Schüler äußerst interessiert an den dargebotenen Workshops über die Jungpioniere und die FDJ, also die sogenannte Kampfreserve der Partei. DDR-Propaganda-Plakate, das Schulsystem der DDR sowie das Pionier-und FDJ-Wesen standen am Vormittag im Fokus.

Beeindruckend stellte am Nachmittag nach einem reichlichen Mittagessen, spendiert von der Stadt Plauen, der Zeitzeuge sein Schicksal als unangepasster Jugendlicher in der DDR dar und überzeugte auf authentische Weise in seiner Schilderung der zu erleidenden Repressalien. Er berichtete von Kinderheimen und Restriktionen in seiner Kindheit. Traumatische Erfahrungen prägten ihn bis heute; zum Entsetzen der interessierten Jugendlichen erzählte er von seinem Aufenthalt in dem Jugendwerkhof Torgau, mit dem Ziel ihn umzuerziehen.

Zahlreiche Schülerfragen zeigten die Betroffenheit der Jugendlichen. Mahnend schloss der Zeitzeuge seine Ausführungen, indem er einen Appell an die Wahrung der Demokratie und der damit verbundenen freien Entfaltung seiner Persönlichkeit ausspricht. Mit dem Linienbus kamen die Schüler, bereichert mit historischen Kenntnissen, aber vor allem emotional bewegt am Abend in Hof an.

Bereits jetzt ist eine Fortsetzung des Schülerprojekts im Sinne der Städtepartnerschaft geplant.

Anne Geyer

   
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