Aktuelles  

Aktuelles

Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen findet in der Zeit von 11. bis 29. Januar 2021 an allen bayerischen Schulen und in allen Jahrgangsstufen ausschließlich Distanzunterricht statt.

  • Schriftliche Leistungsnachweise können während des Distanzunterrichts bis auf Weiteres ebenfalls nicht stattfinden.
  • Die fachpraktische Ausbildung findet grundsätzlich weiterhin in Betrieben und Einrichtungen statt, auch wenn sonst Distanz- oder Wechselunterricht stattfindet. Natürlich müssen die in den Betrieben und Einrichtungen geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden, um die Gesundheit aller zu schützen. Wenn seitens der Praktikumsbetriebe und Praktikumseinrichtungen eine Weiterbeschäftigung der Schülerinnen und Schüler pandemiebedingt nicht möglich ist oder begründete Bedenken bestehen wegen der Pandemie das Praktikum anzutreten, stellen die Schulen ein alternatives Angebot in Form eines Praktikums auf Distanz sicher.
  • Des Weiteren wurde im Ministerrat entschieden, anstelle der Faschingsferien (ursprünglich geplant für 15. - 19. Februar) eine zusätzliche Unterrichtswoche stattfinden zu lassen. Näheres finden Sie in den FAQ auf den Seiten des Kultusministeriums, einem Elternbrief der Schule und einem Elternbrief des Kultusministeriums.
  • Die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen statt am 17. Mai am 10. Juni 2021. Näheres finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums.

Bleiben Sie alle gesund!

Öffnungszeiten des Sekretariats vom 11.01. bis 29.01.21

Montag bis Donnerstag 07:45 – 14:00 Uhr
Freitag 07:45 – 13:00 Uhr

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Infomationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier. Auch der Landkreis Hof informiert tagesaktuell zum Corona-Virus auf auf seiner Homepage. Dort finden sich auch alle wichtigen Maßnahmen und Ansprechpartner zum Thema.

Formulare

Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund

   

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Interessante Vorführung im Kino

Am 22.02.2017 besuchte die Klasse 12 TL mit ihrem Geschichtslehrer, StR Jürgen Schmid, die Vorführung des 1933 von der UFA hergestellten nationalsozialistischen Films „Hitlerjunge Quex“ im Central Kino Hof. Dieser war der erste große Propaganda-Spielfilm der Nationalsozialisten und gilt heute als sogenannter „Vorbehaltsfilm“, d.h. er ist nicht frei zugänglich. Ermöglicht wurde die Aufführung durch den Nordostoberfränkischen Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde. Die Hauptfigur ist ein Berliner Arbeiterjunge namens Heini, der sich von der kommunistischen Jugend entfernt und der Hitlerjugend zuwendet. Aus Rache für seinen Verrat wird er von den Kommunisten ermordet. Der Film sollte Jugendlichen Anfang der 1930er Jahre den Beitritt in die Hitlerjugend schmackhaft machen.

Vor Beginn des Filmes folgte eine thematische Einführung durch den Stadtarchivar Herrn Dr. Kluge, in der er unter anderem verschiedene damalige Schülerbewegungen wie etwa den „Wandervogel“ vorstellte. Anschließend wies er auf auffällige Details des Films hin. So ziehe der Protagonist im Verlauf der Handlung in ein ihn umsorgendes Schülerheim der Hitlerjugend, das es in der Realität so nicht gab. Des Weiteren suggeriere der Film einen großen Zulauf zur NS-Jugendorganisation, was zum damaligen Zeitpunkt (1933) noch nicht der Fall war. Grundsätzlich sollte die Hitlerjugend als Übergang zum Soldatenleben dienen und den jungen Männern Gehorsam, Opferwillen und den Kampf bis zum Tod lehren.

Im Anschluss an den Film diskutierten Dr. Kluge und Jörg Ogrovsky mit den zahlreichen Zuschauern über deren Eindrücke. Zunächst wurde die Hauptfigur Heini angesprochen. Diese wurde im Film als Mensch dargestellt, der die vermeintlichen „arischen Ideale“ wie Ordnung, Disziplin oder Hingabe verkörpert. Das „Ideal“ der Frau wurde anhand der Krankenschwester Ulla deutlich. Diese sollte eine „gute“ Hausfrau sein. Die Kommunistische Jugend wurde – um damals abzuschrecken - im Film als chaotisch und geprägt von einer lockeren Umgangsweise dargestellt, was dem heutigen Publikum aber durchweg positiv erscheint.

Da der Film gezielt junge Menschen beeinflussen sollte, wurde in der Handlung bewusst ein „Bruch“ Heinis mit seinem Vater inszeniert. Die Botschaft: Der NS-Staat sei wichtiger als die eigene Familie! Des Weiteren erkannten die Zuschauer unterschwellige Droh-Nachrichten an Kommunisten und Anhänger der KPD. Der Film und die Diskussion haben uns eindringlich aufgezeigt, wie unterschwellig die NS-Propaganda funktionierte. Deshalb ist unsere Klasse auch der Meinung, dass eine grundsätzliche „Freigabe“ solcher Filme nicht empfehlenswert erscheint.

Max Goller, 12TL

   
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